Neukölln ist Zukunft: Dicht gedrängt leben hier 160 Nationalitäten miteinander, mit all den Schwierigkeiten und den noch ungenutzten Potentialen.
Wie klingt die Zukunft, wie klingt Neukölln?
Für OpenOp öffnet sich das Festival zu einer großen abschließenden Aktion, die acht Stimmkünstler aus unterschiedlichen europäischen Ländern mit einem multinationalen Chor Neuköllner Laien zusammenführt. In diesem Song-Spektakel wollen wir ein klingendes Bild von einem Europa zeichnen, das die babylonische Stimmverwirrung überwindet zu einem neuen Miteinander der vielfältigen Stimmen und Erfahrungen. So wird das alte, aus Hybris und Anmaßung zusammengebrochene Babel neu erbaut mit der Kraft von gegenseitigem Interesse und Respekt.
Koproduktion mit den Operadagen Rotterdam und dem Muziektheater Transparant, Antwerpen auf Initiative der Neuköllner Oper
– Uraufführung Neuköllner Oper 04/2010 / Festivalpremiere –
Pressestimmen:
„Spielerischer und grenzenloser als die "New Babel Sounds" kann menschliche Kommunikation kaum sein. Vom Innenhof der Neuköllner Oper aus schaut David Moss zu den 80 Neuköllnern empor, die sich hoch über ihm in die Fenster ringsum gestellt haben. Wie ein Zauberer lässt Moss seine weißen Handschuhe durch die Luft sausen, als wolle er höchstpersönlich an den Stimmbändern seiner Sänger ziehen. Sphärische Klänge erfüllen den ganzen Hof, disharmonisch erst, dann immer ähnlicher. Falsche Töne gibt es nicht bei David Moss – nur einigen muss sich die Gruppe, wie im wirklichen Leben.“
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